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Versorgungsabgaben ab 1.1.2018

Im Jahr 2018 ändert sich die Höhe der zu leistenden Versorgungsabgaben. Die Beitragsbemessungsgrenze (West) in der gesetzlichen Rentenversicherung steigt auf € 6.500,-- monatlich an. Der Beitragssatz beträgt 18,6 %.
Angestellte Ärzte, deren sozialversicherungspflichtige Bruttovergütung die Beitragsbemessungsgrenze von € 6.500,-- monatlich erreicht, leisten als allgemeine Versorgungsabgabe den geltenden Höchstbeitrag der gesetzlichen Rentenversicherung, ab 1.1.2018 € 1.209,00 monatlich.
Bei angestellten Ärzten beträgt ansonsten die Versorgungsabgabe 18,6 % des sozialversicherungspflichtigen Bruttoentgeltes. Hierbei besteht ein Anspruch auf hälftigen Beitragszuschuss gegenüber dem Arbeitgeber.
Ärzte, die ihren Beruf in selbstständiger Tätigkeit ausüben, leisten als allgemeine Versorgungsabgabe den geltenden Höchstbeitrag der gesetzlichen Rentenversicherung, ab 1.1.2018 € 1.209,00 monatlich.
Selbstständig tätige Ärzte, die für maximal 2 Jahre zur ermäßigten Versorgungsabgabe veranlagt sind, haben € 302,25 monatlich zu entrichten.
Die Gewinnobergrenze für eine 50%ige Beitragsreduzierung für selbstständig tätige Ärzte beläuft sich für das Jahr 2018 auf € 96.720,--. Für diese Beitragsgruppe beträgt die Versorgungsabgabe € 604,50 monatlich.
Die Gewinnobergrenze für eine 75%ige Beitragsreduzierung für selbstständig tätige Ärzte beträgt im Jahr 2018 € 48.360,--. Für die entsprechend veranlagten Mitglieder beträgt die Versorgungsabgabe € 302,25 monatlich.
Die Gewinnobergrenze für eine 80%ige Beitragsreduzierung für selbstständig tätige Ärzte beläuft sich für das Jahr 2018 auf € 18.135,--. Für diese Beitragsgruppe beträgt die Versorgungsabgabe € 241,80 monatlich.
Mitglieder, die keine ärztliche Tätigkeit ausüben und antragsgemäß die Mindestabgabe in Höhe von 2/10 des jeweiligen Höchstbeitrages leisten, zahlen € 241,80 monatlich.


Erhöhung der Versorgungsleistungen

Die Leistungen der Grundversorgung werden gemäß Beschluss des Aufsichtsrates vom 15.03.2017 ab 1.1.2018 um 0,5 % erhöht.


Bezug von Krankengeld von einer gesetzlichen Krankenkasse

Beiträge zur Versorgungseinrichtung bei Bezug eines Krankengeldes von einer gesetzlichen Krankenkasse
Ab dem 1.1.2016 erhalten Mitglieder, die gesetzlich krankenversichert sind und Krankengeld beziehen, auf Antrag Rentenversicherungsbeiträge für ihre berufsständische Versorgungseinrichtung; und zwar in der Höhe, wie sie bei einer Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung an diese zu zahlen gewesen wären.
Wir empfehlen, sich in diesen Fällen rechtzeitig an die Krankenkasse zu wenden und auf die bestehende Pflichtmitgliedschaft zu unserer Versorgungseinrichtung hinzuweisen.
Diese Neuregelung gilt allerdings nicht für privat Krankenversicherte.

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