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Beiträge

Allgemeine Versorgungsabgabe
Befreiung von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung
Zusätzliche Mitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung
Sonderregelungen und Zahlungserleichterungen
Freiwillige Höherversicherung

Allgemeine Versorgungsabgabe

Als allgemeine Versorgungsabgabe ist grundsätzlich der jeweilige Höchstbeitrag der gesetzlichen Rentenversicherung zu zahlen. Dieser Beitrag ist damit gleichzeitig Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Versorgungsansprüche.

Angestellte Ärzte leisten einkommensgemäße Versorgungsabgaben, die nach dem sozialversicherungspflichtigen Bruttoentgelt in Verbindung mit dem jeweils gültigem Beitragssatz der gesetzlichen Rentenversicherung im Rahmen der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung zu berechnen sind. Für die Berechnung der Versorgungsansprüche besteht für die ersten drei Berufsjahre eine Sonderregelung, da diese Beiträge mindestens mit dem durchschnittlichen Beitragsniveau ab dem vierten Berufsjahr bewertet werden.

Befreiung von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung

Damit für die im Angestelltenverhältnis beschäftigten Ärzte keine Doppelbelastung entsteht, wird die Antragstellung auf Befreiung von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung erforderlich. Eine Befreiung von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung ist innerhalb von drei Monaten nach der Aufnahme des Beschäftigungsverhältnisses zu beantragen. Nach Ablauf dieser Karenzzeit wird eine Befreiung erst vom Tage der Antragstellung an ausgesprochen.

Zusätzliche Mitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung

Mitglieder im Angestelltenverhältnis können zunächst die Wartezeit in der gesetzlichen Rentenversicherung (Zahlung von 60 Monatsbeiträgen) erfüllen und erhalten dadurch Gelegenheit, auch Rentenansprüche in der gesetzlichen Rentenversicherung zu erwerben. In diesem Fall ist neben dem vollen Rentenversicherungsbeitrag an die BfA zusätzlich ein Viertel des jeweiligen Rentenversicherungsbeitrages an die Versorgungseinrichtung zu zahlen. Nach Erfüllung der Wartezeit ist die Vollmitgliedschaft in der Versorgungseinrichtung durch Zahlung der Vorsorgungsabgaben in Höhe des jeweils gültigen Rentenversicherungsbeitrages zwingend. Bei beabsichtigter Doppelmitgliedschaft ist Beratung durch die Geschäftsstelle zu empfehlen.

Sonderregelungen und Zahlungserleichterungen

Sonderregelungen bestehen für Mitglieder, die aus verschiedenen Gründen nicht die allgemeine Versorgungsabgabe leisten, und zwar für angestellte Ärzte, die auf Grund von Arbeitslosigkeit Beiträge für ihre Altersversorgung von der Bundesagentur für Arbeit erhalten, oder die ihren Wehrdienst, eine Wehrübung oder den Zivildienst ableisten, ferner auch Ärzte, denen eine Beamtenversorgung zusteht, und für niedergelassene Ärzte in den ersten zwei Jahren nach der Niederlassung bzw. bei Unterschreiten bestimmter Gewinnobergrenzen.

Ärzte, die keine ärztliche Tätigkeiten ausüben, können als beitragsfreie Mitglieder geführt werden. Eine von der allgemeinen Versorgungsabgabe abweichende verminderte Beitragszahlung oder eine beitragsfreie Mitgliedschaft führen zu verminderten Leistungen. Bei Mitgliedern, die sich im Mutterschutz befinden und beitragsfrei gestellt sind, bleibt im Versorgungsfall der bisherige Versicherungsschutz aufrechterhalten. Diese Regelung gilt in gleicher Weise für die sich anschließende Kinderbetreuungszeit bis zu drei Jahren nach der Geburt des Kindes.

Ärzte, die aus einem Dienstverhältnis als Beamter auf Widerruf oder auf Probe oder als Sanitätsoffizier auf Zeit ausscheiden, müssen innerhalb eines Jahres die Durchführung ihrer Nachversicherung bei uns beantragen. Dieses ist eine Ausschlussfrist! Bei Fristversäumnis wird die Nachversicherung bei der Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin durchgeführt.

Freiwillige Höherversicherung

Mitglieder, die ihre Versorgungsansprüche erhöhen wollen, können zusätzliche Einzahlungen von 5 % bis 150 % der allgemeinen Versorgungsabgabe vornehmen. Dadurch können z.B. Mitgliedsjahre mit geringeren Beiträgen oder geringere Ansprüche durch Eintritt in höherem Lebensalter ausgeglichen werden.

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